7. Juli 2016, 13:12 Uhr Studie der Mercator-Stiftung Willkommenskultur verliert an Zuspruch – Zwischen Willkommenskultur und Rückkehrwünschen zu alten Vorrechten: Der Integrationswille der Deutschen ist gebremst

Zwischen Willkommenskultur und Rückkehrwünschen zu alten Vorrechten: Der Integrationswille der Deutschen ist gebremst

Ergebnisse der Studie „ZuGleich – Zugehörigkeit und Gleichwertigkeit“ des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) an der Universität Bielefeld

Pressemitteilung des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung

Bielefeld/ Essen/ Berlin, 07.07.2016

  • Anteil der Befragten, die Integration statt Assimilation von Zuwanderern befürworten, ist weiterhin groß.
  • Beanspruchung von Vorrechten der Alteingesessenen hat sich verdreifacht.
  • Mehr Menschen fordern die Zurückdrängung von Migranten aus dem öffentlichen Raum.
  • Willkommenskultur findet weniger Zuspruch als noch vor zwei Jahren.
  • Ablehnung von Willkommenskultur und Wunsch nach Rückkehr zu alten Ordnungen erklärt Ablehnung von Geflüchteten.

Die Integration von Menschen, die nach Deutschland einwandern, braucht den Integrationswillen der aufnehmenden Bevölkerung. Dieser hat jedoch stark abgenommen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „ZuGleich – Zugehörigkeit und Gleichwertigkeit“ des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) an der Universität Bielefeld, die heute auf einer Pressekonferenz in Berlin präsentiert wurde.
„Schon 2013 haben wir festgestellt, dass eine Mehrheit integrationswillig ist und das Leitbild „Willkommenskultur“ befürwortet, allerdings zeigen sich mittlerweile deutliche Veränderungen der Integrationskultur. Die heftigen Debatten der letzten zwei Jahre scheinen ihre Spuren in der Wahrnehmung und den Meinungen der Bevölkerung hinterlassen zu haben“, erläutert Andreas Zick, Leiter der Studie.

Die Willkommenskultur findet noch erhöhten Zuspruch, dass Integration aber gemeinsam gestaltet werden muss, wird von der Mehrheit abgelehnt
Zwar befürwortet immer noch ein größerer Teil von 40 %, dass Migranten teilhaben und ihre kulturellen Identitäten erhalten sollten, die Orientierung ist jedoch rückläufig. Die Zustimmung zur Assimilation nimmt im Vergleich nur leicht zu (von 4.4 auf 6,5 %). Dagegen findet der Anspruch, nur die Migranten müssten sich anpassen, mittlerweile bei der Mehrheit Zustimmung und hat stark zugenommen.
Dabei zeigt sich auch, dass sich die Haltungen zum Leitbild der Willkommenskultur umgekehrt haben. Während in 2013/14 die Befragten eine stärkere Willkommenskultur eher befürworteten (36 %) als sie zurückzuweisen (31 %), lehnt der größte Teil diese nun klar ab (36,7 %). Obgleich die Zustimmung sinkt, wird eine vielfältige und pluralistische Gesellschaft auch weiterhin von den meisten Bürgern positiv empfunden. Allerdings findet auch ein geschlossenes Heimatkonzept im Vergleich zu 2013/14 deutlich höheren Zuspruch: Mehr als jeder Vierte lehnt es mittlerweile ab, dass sich Migranten für Deutschland als neue Heimat entscheiden.

Vorrechte für Alteingesessene werden verstärkt eingefordert
Die Gründe für den Einbruch der positiven Haltungen zur Integration sehen die Forscher vor allem in einem Wiedererstarken von integrationshemmenden Meinungen. Dazu gehört vor allem, dass ‚Alteingesessene’ Vorrechte gegenüber Neuhinzukommenden reklamieren. „Insbesondere im Zuge der gestiegenen Zahlen von Geflüchteten reagieren die Menschen mit einem Verweis auf ihr vermeintlich angestammtes Vorrecht“, meint die Koordinatorin der Studie Madlen Preuß. Die Einforderung einer solchen Übervorteilung gegenüber Neuhinzukommenden hat sich verdreifacht. Der Migrationshintergrund spielt dabei keine Rolle mehr.
Auch fordern mittlerweile 44,5 % ein stärkeres Selbstbewusstsein gegenüber Migranten (2013/14: 33,5 %) und 41 %, dass vor allem jüngeren Migranten ihre Grenzen stärker aufgezeigt werden müssten (2013/14: 26,1 %).  „Die Mehrheit der Deutschen spricht sich für eine Wiederbelebung deutscher Werte und Traditionen aus. Doch es geht um mehr als das. Sie wollen ihre alten Ordnungen, ihre alte Dominanz im Raum zurück“, so Madlen Preuß.

Geflüchtete sind willkommen, aber nur solange, bis sich die Lage im Heimatland wieder verbessert hat
„Wenn es um Integration geht, dann sind Konflikte zu erwarten“, meint Andreas Zick. „Die hohe Aufnahmezahl der Geflüchteten in Deutschland ist aber ein zu bewältigender Konflikt und es stimmt nicht, dass die Mehrheit der Deutschen sie ablehnt.“ 72,9 % sind der Meinung: „Jeder Flüchtling hat das Recht auf eine besser Zukunft – auch in Deutschland“, und drei Viertel aller Befragten sprechen sich für die religionsunabhängige Aufnahme von Geflüchteten aus. Allerdings fordert auch mehr als die Hälfte, dass Geflüchtete in ihre Heimatländer zurückgeschickt werden sollen, sobald sich die Lage dort verbessert hat.

Von der Willkommens- zur Ankommens-und Anerkennungskultur
„Mit Willlkommen können die Befragten mühelos etwas anfangen. Dies wird aber nicht reichen“, resümiert Zick. „Um den Rückgang in der positiven Haltung aufzuhalten, bedarf es einer Ankommens- und Anerkennungskultur, die zivilgesellschaftliches Engagement und die Akzeptanz von Migranten fördert“, führt er weiter aus. Dazu bedarf es innovativer Konzepte, die vor allem auch die „alten“ Einwanderungsgenerationen stärker einbeziehen müssen.

Identifikation und Zusammenhalt für Einheimische und Zugewanderte
„Wir brauchen eine Politik, die Identifikation und Zusammenhalt für alle schafft, für Einheimische und Zugewanderte. Zentral dafür sind mehr Teilhabe und Partizipation. Wenn jetzt die Stimmung gegenüber Zuwanderern härter und ablehnender wird, alarmiert mich das sehr. Wohin das führen kann, zeigen Berichte wie jetzt aus Kiel, wo eine Frau auf offener Straße beschimpft und verprügelt wurde, weil sie ein Kopftuch trug. Unsere Gesellschaft ist von Vielfalt geprägt, sie ist gelebter Alltag. Wer andere Menschen aufgrund ihres Aussehens, ihrer Religionszugehörigkeit oder ihrer Herkunft ausgrenzt‎ oder gar Stimmung gegen sie macht, greift unsere freiheitliche und pluralistische Gesellschaft an“, erklärt die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özoğuz. „Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen, wie wichtig die Stärkung von Integration im Sinne einer gleichberechtigten Teilhabe aller in Deutschland lebender Menschen ist. Dies ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nicht alleine von Menschen mit Migrationserfahrung gestaltet werden muss“, erläutert Dr. Susanne Farwick, Bereichsleiterin Integration der Stiftung Mercator. „Nur wenn die Gleichwertigkeit aller Menschen anerkannt wird und die sprachliche, kulturelle und weltanschauliche Vielfalt als Selbstverständlichkeit wahrgenommen wird, kann ein gutes Miteinander in unserer Einwanderungsgesellschaft gelingen.“

Die Studie „ZuGleich – Zugehörigkeit und Gleichwertigkeit“
Die Studie „ZuGleich – Zugehörigkeit und Gleichwertigkeit“ widmet sich den wesentlichen Kernfragen zur Integrationsgemeinschaft, die Anerkennung einer allgemeinen Gleichwertigkeit und die Zugehörigkeit verschiedener Gruppen zur deutschen Gesellschaft. Die Studie ist eine wissenschaftliche Umfragestudie und basiert auf zwei anonymen und nach repräsentativen Kriterien ermittelten Querschnitts-Befragungen in den Jahreswechseln 2013/2014 und 2015/2016. In ZuGleich 13/14 wurden 2.006 volljährige Personen, in ZuGleich 15/16 1.505 Personen ab 16 Jahren befragt. Das Projekt wird von Prof. Dr. Andreas Zick sowie Madlen Preuß, MA am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) an der Universität Bielefeld durchgeführt.

Weitere Informationen und den Kurzbericht zum Download finden Sie unter:
www.stiftung-mercator.de/zugleich

trifft nicht zu
teils, teils
trifft zu
Es gefällt mir, dass sich so viele Migranten für Deutschland als neue Heimat entscheiden.
2015/2016
26%
34%
40%
Wer irgendwo neu ist bzw. später hinzukommt, der sollte sich erstmal mit weniger zufrieden geben
2013/2014
43%
26%
32%
2015/2016
26%
23%
52%
Wer irgendwo neu ist bzw. später hinzukommt, der sollte auf keinen Fall Forderungen stellen oder Ansprüche erheben.
2013/2014
45%
34%
21%
2015/2016
48%
24%
28%
Ich finde es gut, wenn Menschen, die nach Deutschland gekommen sind, ihre kulturellen Wurzeln beibehielten.
2013/2014
8%
26%
67%
2015/2016
14%
21%
65%
Die hohen Flüchtlingszahlen gefährden die Zukunft Deutschlands
2015/2016
39%
22%
38%
Jeder Flüchtling hat das Recht auf eine bessere Zukunft – auch in Deutschland
2015/2016
9%
14%
77%

Rohdaten herunterladen 

http://www.sueddeutsche.de/politik/mercator-stiftung-studie-willkommenskultur-verliert-an-zuspruch-ablehnung-nimmt-zu-1.3067773

  • Eine Umfrage der Uni Bielefeld sieht in der deutschen Bevölkerung eine zunehmende Ablehnung von Flüchtlingen.
  • Knapp ein Drittel aller Befragten beschuldigt Flüchtlinge des Asylmissbrauchs.
  • Menschen, die selber einen Migrationshintergrund haben, gehen in ihren Aussagen sogar noch etwas strenger mit Neumigranten um.
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[TRIER: Humboldt-Gymnasium] 3 Beispiele die Schule machen sollten – incl. Nutzung der dt.-franz. Kooperation mit Dijon (F) und AbiBac-Zug

1.

Flüchtlingshilfe am HGT

Stolz und Anerkennung für ehrenamtliches Flüchtlingsengagement von HGT-Schülern

HGT-Schulgemeinschaft spendet 600 Euro für das Café Welcome in Trier-Nord

Beteiligung an Flüchtlingsarbeit: HGT-Schulleiter Ralph Borschel und SEB-Vorsitzende Ruth Jätzold überreichten den Organisatoren des Café Welcome in Trier-Nord eine Spende von 600 Euro. Das Geld erwirtschaftete die Schule während des Elterncafés am Tag der offenen Tür. Bereits seit Beginn des Schuljahres engagieren sich im Café Welcome Schüler der Jahrgangsstufe 9 ehrenamtlich für Flüchtlinge. […> MEHR]

Information:

Das Café Welcome findet jeden Dienstagnachmittag von 17 bis 19 Uhr im Bürgerhaus in Trier-Nord, Franz-Georg-Straße 36, statt. Es bietet eine Möglichkeit für Anwohner, Interessierte und Flüchtlinge, zwanglos einander zu begegnen und miteinander zu sprechen. Hierzu werden Kuchenspenden und gerne auch gut erhaltene Spielsachen wie Karten- und Brettspiele angenommen.

 

Kontakt: Bernd Weihmann, bernd.weihmann@buergerhaus-trier-nord.de

http://www.hgt-trier.de/?q=fl%C3%BCchtlingshilfe-am-hgt-1

2.

Planspiel Börse

HGT-Börsen-Gurus engagieren sich für Flüchtlinge

Zuerst haben sie beim diesjährigen Planspiel Börse gezeigt, dass sie kluge Köpfe sind.
Yunus Ornau und sein Team aus der Klasse 7d, bestehend aus Alexander Degen, Jakob Lienkamp und Elias Preußer, haben im Trierer Börsen-Wettbewerb den 1. Platz errungen.
Dass sie aber auch viel Herz besitzen, haben die vier Schüler des HGT gezeigt, indem sie ihr Preisgeld dem in der Flüchtlingshilfe aktiven Verein FAOSE e.V. gespendet haben.  [MEHR…]
BTW/Obiter dictum:  Der Verein FAOSE e.V. betreibt inzwischen auch schon längere Zeit ein weiteres WILLKOMMENS Café sonntags zwischen 14.00 und 17.00 Uhr im MISS MARPLE’S (Trier, Brückenstraße)

3.

Franz-Bac

Drittortbegegnung 2016

Bad Liebenzell – Mehr als nur ein Kurort

Zur Drittortbegegnung des Franz-BAC-Kurses mit der Partnerschule des HGT aus Dijon ging es diesmal nach Bad Liebenzell, einem kleinen Örtchen in der Nähe von Stuttgart.

Nach einer langen Fahrt wurden wir herzlich empfangen und waren heilfroh, endlich in der Burg oben auf dem Berg angelangt zu sein.
Dann bezogen wir unsere gemütlichen Zimmer, von denen man eine perfekte Aussicht über das Tal hatte.
Danach ging es auch schon zum Abendessen, das zu unserem Erstaunen immer richtig lecker schmeckte.[…]
Deutsch-Französische
Jugendbegegnung
WORKSHOPS
FREIHEIT UND SICHERHEIT
IN EUROPA
IM KONTEXT VON KRIEG UND GEWALT
IM NAHEN OSTEN
Kooperationspartner:
LYCEE EUROPEEN CHARLES DE GAULLE DIJON
HUMBOLDT-GYMNASIUM TRIER

►Link zu zwei Filmen, die im Rahmen des Medienworkshops entstanden sind. Sie geben einen Einblick in die Arbeit der Bac-Schüler vor Ort und sind mit den Schwerpunktthemen „Warum fliehen Menschen aus ihrer Heimat?“ und „Auf der Flucht/ Wo bleibt die Menschlichkeit?“ sehr aktuell.

https://vimeo.com/166383478

https://vimeo.com/166318151

Die Videos können mit dem Passwort „liebenzell“ aktiviert werden!

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Skandalbuch aus Frankreich: Die Asylbehörde als Lügenfabrik – Mit der Kraft der Sprache – Aus Trier stammende Übersetzerin erhält in Berlin Internationalen Literaturpreis

Der verstörendste Roman des Jahres: Shumona Sinha schildert in „Erschlagt die Armen!“ auf drastische Art und Weise die Unaushaltbarkeit des europäischen Asylsystems. Für die Autorin hatte das Buch ernste Konsequenzen.

Man muss damit anfangen, dass der Titel dieses außergewöhnlich radikalen, schmalen Romans den Titel eines Baudelaire-Gedichts zitiert: „Erschlagt die Armen!“. Bei Baudelaire greift ein Mann einen Bettler an. In Shumona Sinhas zweitem Roman, der 2011 im französischen Original erschien und nun auf Deutsch vorliegt, ist es die namenlose Ich-Erzählerin, die in der Pariser Metro einem Asylbewerber eine Weinflasche überzieht.

Eine ungeheuerliche Tat, um die sich dieser wütende Text dreht und die er nicht komplett erklären kann. Dabei gibt es einiges zu erklären: Die Täterin, aus deren alleiniger Sicht „Erschlagt die Armen!“ erzählt wird, ist selbst als Migrantin nach Frankreich gekommen. Und sie arbeitet als Dolmetscherin der Asylbehörde, wo die Fremden vorstellig werden, um ihr Recht zum Bleiben in jenem reichen Land zu erlangen.

In glänzend geschriebener, bildhafter Zorn-Prosa beschreibt Sinha, die 1973 in Kalkutta geboren wurde und seit 2001 in Paris lebt, das abgeschmackte Schauspiel auf dem Amt, in dem zugereiste Bittsteller auf müde Verwalter und Abwehrer treffen. Die Erzählerin, nach dem Übergriff selbst zum Objekt des staatlichen Interesses geworden, rekapituliert im Verhör bei der Polizei ihre Begegnungen mit „der endlosen Kolonne von Männern“, den Asylbewerbern, denen sie täglich bei bürokratischen Akten assistieren muss. Vor denen sie nur noch fliehen will, weil sie nicht länger „in diese vor Klagen triefenden, von Drohungen und Beschimpfungen überschäumenden Gesichter schauen“ kann.

Mit der Zwiebel in der Hosentasche: Tränen für Frankreich[…]

 

 

Berlin/Trier. Es ist eine großartige Auszeichnung, die die aus Trier stammende Übersetzerin Lena Müller erhalten hat. Das Berliner Haus der Kulturen der Welt hat die Übersetzerin sowie die in Indien geborene Autorin Shumona Sinha für ihren Roman „Erschlagt die Armen!“ mit dem Internationalen Literaturpreis ausgezeichnet. Der Preis ist mit insgesamt 35 000 Euro dotiert; die Übersetzerin des Romans, Lena Müller, erhält davon 15 000 Euro. „Wir freuen uns sehr über den gemeinsamen Erfolg“, sagte Lena Müller dem TV. Sie hat im Jahr 2002 am Auguste-Viktoria-Gymnasium in Trier Abitur gemacht, einige Jahre in Frankreich gelebt und als Freie Autorin und Übersetzerin schon mehrere Romane ins Deutsche gebracht.
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„Erschlagt die Armen!“ ist 2011 in Frankreich erschienen. Es hat für Furore gesorgt und die Autorin ihren Job gekostet. Schriftstellerin Sinha, die seit 2001 in Paris lebt, verarbeitet darin ihre Erfahrungen als Dolmetscherin in einer Asylbehörde. Reflektiert die Geschichten zwischen Märchen und Wahrheit, die über ein Schicksal entscheiden, und die Vorschriften, die Flüchtlinge zwingen, der Behörde bestimmte Antworten zu geben. Als Lena Müller „Erschlagt die Armen!“ nach einer Empfehlung ihrer Lieblingsbuchhandlung in Paris las, hat sie, wie sie dem TV erzählt, „die kraftvolle, poetische Sprache und die sehr subjektive, wütende Erzählperspektive beim Lesen fasziniert“. Ihr gefiel die literarische Innenansicht des Asylsystems – „dass wir über die Ich-Erzählerin Einblicke in die Absurdität der bürokratischen Verwaltung von Asylgesuchen bekommen. Das Buch zeigt ja, dass der Zwang zur ‚richtigen’ Geschichte beim Asylantrag viele Menschen in eine sehr schwierige Lage bringt, in der sie sich selbst verleugnen müssen, weil ihre Fluchtgründe nicht ganz mit den Aufnahmekriterien zusammenpassen. Das hatte ich in der Intensität noch nie gelesen.[…]

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/kultur/Kultur-Mit-der-Kraft-der-Sprache-Aus-Trier-stammende-Uebersetzerin-erhaelt-in-Berlin-Internationalen-Literaturpreis;art764,4493319

 

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[TRIER] Trierer Winzer küren junge geflüchtete christlich-aramäische Syrerin Ninorta Bahno zur Weinkönigin 2016/17

Integration bei Olewiger Winzern – Dem Bürgerkrieg entkommen: Junge Syrerin wird neue Weinkönigin in Trier

2012 flüchtete sie aus Syrien nach Rheinland-Pfalz. Nun wird Ninorta Bahno Botschafterin des örtlichen Weins.

Seit 2012 lebt sie in Trier, nun ist sie die neue Weinkönigin der Region: Die aus Syrien stammende Ninorta Bahno wurde von der Winzervereinigung zu ihrer Botschafterin auserkoren. Anfang August wird sie in einer öffentlichen Feier zur 68. Weinkönigin gekrönt, berichtet der Trierer Volksfreund.

Es ist ein besonderes Zeichen für gelebte Integration, denn die 25-jährige aramäische Christin flüchtete vor vier Jahren aus Syrien nach Deutschland ins rheinland-pfälzische Trier. Zur Weinkönigin ernannt wurde sie von CDU-Stadträtin Jutta Albrecht und dem Winzerchef des Trierer Stadtteils Olewig, Peter Terges. Beide lernten die junge Syrerin kennen, als sie beim vergangenes Jahr beim Trierer Weinfest für eine Gruppe Flüchtlinge dolmetschte. „Sie ist eine wunderbare Repräsentantin für den Wein und die Winzerschaft ihrer neuen Heimatstadt“, werden sie von der Lokalzeitung zitiert. „Damit haben wir einen echten Coup in Sachen Integration und Weltoffenheit gelandet.“ Seit 1949 veranstaltet die Olewiger Winzerschaft das Trierer Weinfest und bestimmt dafür jährlich eine Königin.[…]

http://www.focus.de/regional/trier/integration-bei-olewiger-winzern-dem-buergerkrieg-entkommen-junge-syrerin-wird-neue-weinkoenigin-in-trier_id_5589513.html

http://www.sueddeutsche.de/panorama/integration-trier-kuert-junge-syrerin-zur-weinkoenigin-1.3020043

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[Ludwigshafen – Kunstverein] Maziar Moradi: Ich werde deutsch

Ausstellung in Ludwigshafen
Maziar Moradi – ich werde deutsch
23.04.2016 – 26.06.2016
Kunstverein, Ludwigshafen
Die erste große Einzelausstellung des deutsch-iranischen Fotografen (*1975) zeigt zwei umfangreiche Serien, in denen er sich mit der Situation nach Deutschland geflüchteter Menschen auseinandersetzt

l1291
Kunstverein

Bismarckstraße 44–48

67059 Ludwigshafen

Deutschland

Website
Öffnungszeiten
Di–Fr 12–18, Sa, So 11

Der Kunstverein Ludwigshafen präsentiert in einer ersten großen Einzelausstellung den deutsch-iranischen und in Berlin lebenden Fotografen Maziar Moradi. Maziar Moradi erhielt 2007 den Otto-Steinert-Preis, 2009 den Preis für Dokumentarfotografie der Wüstenrot Stiftung und 2010 förderte die Stiftung Kunstfonds sein Buch „1979“, das sich mit dem Wandel der iranischen Gesellschaft nach dem Sturz des Schah-Regimes auseinander setzt.

Als Fortsetzung von „1979“ versteht sich die zwischen 2008 und 2016 entstandene Arbeit„Ich werde deutsch“, die im Kunstverein Ludwigshafen gezeigt wird. In dieser Serie geht es um die Geschichte der nächsten Generation von in Deutschland lebenden Migranten. Sie haben entweder ihr Heimatland verlassen, um in Deutschland ein neues Leben zu beginnen oder sie sind bereits in Deutschland geboren, geprägt vom kulturellen Hintergrund ihrer Familien. Maziar Moradi errichtet für seine fotografischen Porträts Bühnen, auf denen die Protagonisten inszeniert werden. Ihnen allen gemeinsam ist die Tatsache, dass sie sich in einem Prozess des „Deutsch-Werdens“ befinden. Was die Bilder zeigen, sind Schlüsselszenen von persönlichen Entwicklungen, einschneidende Erlebnisse, Wendepunkte von Geschichten, dramatische Episoden. Es sind reinszenierte Ausschnitte aus verschiedenen Leben, die eine enorme Kraft, Dramatik, aber auch Witz und Humor besitzen. Auch wenn sich Einiges bei genauerem Betrachten erschließt, bleibt doch auch Vieles ungewiss und rätselhaft. Was auch immer an persönlichen Dramen, Erlebnissen dahinter stecken mag, so verbindet alle Protagonisten der Prozess, die große Kraftanstrengung „deutsch zu werden“, ein neues Leben in einem fremden Land aufzubauen.

Das Projekt „Ich werde deutsch“ wird mit einer neuen Arbeit „Ich werde deutsch – der Anfang“ weitergeführt, die zum ersten Mal im Kunstverein Ludwigshafen zu sehen sein wird. Ausgangspunkt ist die im Sommer 2015 einsetzende Flüchtlingsbewegung nach Deutschland. Maziar Moradi hat im Dezember 2015 begonnen, Unterkünfte für Flüchtlinge in Deutschland zu fotografieren. Es ist der erste Ort, den jeder Flüchtling, wenn er in Deutschland angekommen ist, betritt, wo er über Wochen oder gar Monate ausharren muss, bis sein Asylantrag bearbeitet und eine Aufenthaltsgenehmigung erteilt wird. Diese Orte stellen die Pufferzonen beider Welten dar. Die Welt, aus der man kommt und die Welt, in die man geht. Moradi inszeniert nicht mehr Bühnen für individuelle Geschichten, sondern der Betrachter wird hier mit der nackten Realität konfrontiert. In einem für Moradi ungewöhnlich sachlich dokumentarischen Stil werden die Gebäude ohne Menschen fotografiert. Es sind über 40 unterschiedlichste Gebäude wie Turn-, Tragluft- und ehemalige Lagerhallen, Container, Wohnungen, ehemalige Krankenhäuser, Bürogebäude, Schulen, Kasernen und Altersheime, die in der Ausstellung an einer Wand als großes Tableau kontrastierend den Porträts der Arbeit „Ich werde deutsch“ gegenübergestellt werden.

„Neben allen politischen Diskussionen über Integration, so Maziar Moradi, „treten Gefühle, wie Angst und Hoffnung dieser Menschen oft in den Hintergrund. Die Spannung, der Zwang zwischen verschiedenen Kulturen, zwischen Integration und Adaption zu leben, ist eine große Herausforderung, vor der alle Migranten stehen.“

Begleitprogramm

Tee-Salon
// Sonntag 29. Mai um 17 Uhr
Zu arabischen Teespezialitäten ertönen die Klänge der Oud (Hisam Alhayek) und Dabuka (Asem Abd Alkareem). Beide Musiker sind aus ihrer Heimat Syrien vor Krieg und Verfolgung geflohen und leben in Ludwigshafen in Notunterkünften.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Kultur Rhein Neckar.

Lesung
// Freitag, 10. Juni 19 Uhr
Christian Birko-Flemming, Hedwig Franke, Mathias Wendel lesen von Migranten und Flüchtenden verfasste Texte zum Thema „Ich werde deutsch“

Künstlergespräch mit Maziar Moradi
// Sonntag, 12. Juni um 16 Uhr
Moderation: Barbara Auer
…mit Kaffee und Kuchen

Führungen jeden Samstag
23. April, 14 Uhr mit Torsten Kappenberg
30. April, 14 Uhr mit Torsten Kappenberg
7. Mai, 14 Uhr mit Torsten Kappenberg
14. Mai, 14 Uhr mit Barbara Auer
21. Mai, 14 Uhr mit Julia Weber
28. Mai, 14 Uhr mit Julia Weber
4. Juni, 14 Uhr mit Torsten Kappenberg
11. Juni, 14 Uhr mit Torsten Kappenberg
18. Juni 14 Uhr mit Julia Weber
25. Juni 14 Uhr mit Julia Weber

Der Eintritt in die Ausstellung und zu allen Veranstaltungen ist frei.

Mit freundlicher Unterstützung von:

BASF SE –18

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[CHRIS MON – das evangelische Online-Magazin] Das chrismon – Spezial-Heft für Flüchtlinge und Helfer

Das chrismon-Spezial-Heft für Flüchtlinge und Helfer

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chrismon spezial „Willkommen!“
Mit einer Spezialausgabe des Magazins „chrismon“ wendet sich die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) an Flüchtlinge aus dem arabischen und dem persisch-afghanischen Raum sowie die zahlreichen Helfer in den evangelischen Gemeinden und diakonischen Einrichtungen.

Downloads

Das 24-seitige Heft mit dem Titel „Willkommen“, das zweisprachig in Arabisch/Deutsch und Farsi/Deutsch erscheint, vermittelt die lebendige Vielfalt des evangelischen Gemeindelebens in Deutschland:

Ehrenamtliche Helfer erzählen, warum sie sich für Flüchtlinge engagieren. Ein Iraner berichtet, wie er in der neuen Heimat den christlichen Glauben für sich entdeckte. Eine Reportage zeigt, warum christlich-muslimischer Religionsunterricht gelingt. Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland, beantwortet die drängendsten Fragen der Schutzsuchenden. Dazu bietet das Heft Informationen zu christlicher Ethik und Geschichte, zu kirchlichen Festen und zentralen Bibelstellen. Das in gewohnter chrismon-Aufmachung illustrierte Heft erscheint mit einem Editorial des EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm zu Pfingsten 2016.“Für Menschen, die zu uns nach Deutschland kommen, ist es wichtig, die Grundorientierungen unseres Landes kennenzulernen. Wir wollen damit das deutliche Signal senden, dass sie willkommen sind und an der Gesellschaft teilhaben können“, so Landesbischof Bedford-Strohm. „Dabei wollen wir bewusst auch diejenigen ansprechen, die noch kein Deutsch sprechen. Auf diese Weise hoffen wir, miteinander ins Gespräch zu kommen und dabei auch für die neu Ankommenden auskunftsfähig über unseren Glauben zu werden.“, erläutert der EKD-Ratsvorsitzende.

„Die Erfahrungen der Flüchtlingshelfer zeigen, viele der Angekommenen sind persönlich interessiert, mehr über die Alltagskultur des Christentums in Deutschland zu erfahren. Für sie ist das ein erster Schritt auf dem Wege der Integration in die neue Umgebung. So sind Heft und Webseite entstanden, von und für Flüchtlinge und Helfer, verständlich und in ihrer jeweiligen Sprache.“, sagt Arnd Brummer, Chefredakteur von chrismon.

http://static.evangelisch.de/get/?daid=KGYwROwV_LKRo0Bjf33rT2SG00145504&dfid=v-theora_ogg

Sharmila Hashimi stellt chrismon spezial „Willkommen!“ AUF FARSI vor und erzählt, warum es ihr wichtig war, das Heft zu übersetzen und welchen Nutzen ihre Landsleute vom Heft haben.
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[Trier] Hochschule Trier produziert für Justizministerium Videoclips zur Rechtskunde für Flüchtlinge

Hochschule Trier produziert für Justizministerium Videoclips zur Rechtskunde für Flüchtlinge

Bereits seit Ende des vergangenen Jahres bietet das Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz in Kooperation mit dem Verband der Volkshochschulen Rechtskundeunterricht für Flüchtlinge in deutschem Recht an. Diese Unterrichtsmodule werden nun durch von der Hochschule Trier, Fachbereich Intermedia Design produzierte Videoclips ergänzt. Die Videoclips wurden von Studierenden der Hochschule im Rahmen ihres Studiums entwickelt.

„Obwohl wir bei den Unterrichtseinheiten Dolmetscher einsetzen, zeigen die ersten Erfahrungen: Zur Vermittlung der Inhalte unseres Rechtskundeunterrichts ist die Überwindung von Sprachbarrieren ganz wesentlich. Zusätzliches Bildmaterial ist hier sehr hilfreich. Die nun von der Hochschule Trier produzierten Videoclips stellen daher ergänzend zu den Unterrichtseinheiten eine hervorragende Unterstützung dar, für die ich mich bei der Hochschule Trier, dem betreuenden Dozenten Professor Rob Negelen und seinen Studentinnen und Studenten sehr herzlich bedanke“, betonte Justizminister Professor Dr. Gerhard Robbers anlässlich eines Gesprächs mit dem Präsidenten der Hochschule, Professor Norbert Kuhn.

Die Videoclips bereiten in ca. 30 Sekunden ein bestimmtes Thema des Rechtskundeunterrichts auf (beispielsweise einzelne Grundrechte). Sie sind in Darstellung und Sprache speziell auf die Bedürfnisse der Flüchtlinge zugeschnitten und werden dem Justizministerium seitens der Hochschule kostenlos zur Verfügung gestellt. Geplant ist zunächst, die Clips im Unterricht einzusetzen. Zusätzlich werden sie in Kürze auch auf der Homepage des Justizministeriums abrufbar sein.

„Bei der Umsetzung spielte für uns der Zeitfaktor eine große Rolle. Der Produktionsaufwand sollte daher so gering wie möglich gehalten werden. Dennoch haben wir großen Wert darauf gelegt, dass die Clips gestalterisch ansprechend sind“ erläuterte Professor Negelen.

Das Projekt wurde modular angelegt. Das bedeutet, dass kein zusammenhängender Film, sondern einzelne kurze Clips zu einzelnen Sachverhalten produziert wurden. So können die Clips in unterschiedlichsten Zusammenhängen verwendet und kontinuierlich um weitere Themenbereiche erweitert werden. Nachdem das Projekt zunächst mit vier Studentinnen und Studenten gestartet wurde, sind inzwischen 15 hinzugekommen, die weitere Themen aufbereiten.

Erste Rechtskundeclips finden Sie hier:

rechtskunde.intermediadesign.de

Erklärvideos im Rahmen des Rechtskundeunterrichts für Flüchtlinge des Justizministeriums und der Volkshochschulen

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Bereits seit Ende des vergangenen Jahres bietet das Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz in Kooperation mit dem Verband der Volkshochschulen Rechtskundeunterricht für Flüchtlinge in deutschem Recht an. Diese Unterrichtsmodule werden nun durch von der Hochschule Trier, Fachbereich Intermedia Design produzierte Videoclips ergänzt.„Obwohl wir bei den Unterrichtseinheiten Dolmetscher einsetzen, zeigen die ersten Erfahrungen: Zur Vermittlung der Inhalte unseres Rechtskundeunterrichts ist die Überwindung von Sprachbarrieren ganz wesentlich. Zusätzliches Bildmaterial ist hier sehr hilfreich. Die nun von der Hochschule Trier produzierten Videoclips stellen daher ergänzend zu den Unterrichtseinheiten eine hervorragende Unterstützung dar, für die ich mich bei der Hochschule Trier, dem betreuenden Dozenten Professor Rob Negelen und seinen Studentinnen und Studenten sehr herzlich bedanke“, betonte Justizminister Professor Dr. Gerhard Robbers anlässlich eines Gesprächs mit dem Präsidenten der Hochschule, Professor Norbert Kuhn.Die Videoclips bereiten in ca. 30 Sekunden ein bestimmtes Thema des Rechtskundeunterrichts auf (beispielsweise einzelne Grundrechte). Sie sind in Darstellung und Sprache speziell auf die Bedürfnisse der Flüchtlinge zugeschnitten und werden dem Justizministerium seitens der Hochschule kostenlos zur Verfügung gestellt. Geplant ist zunächst, die Clips im Unterricht einzusetzen. Zusätzlich werden sie in Kürze auch auf der Homepage des Justizministeriums abrufbar sein.

„Bei der Umsetzung spielte für uns der Zeitfaktor eine große Rolle. Der Produktionsaufwand sollte daher so gering wie möglich gehalten werden. Dennoch haben wir großen Wert darauf gelegt, dass die Clips gestalterisch ansprechend sind“, erläuterte Professor Negelen.

Das Projekt wurde modular angelegt. Das bedeutet, dass kein zusammenhängender Film, sondern einzelne kurze Clips zu einzelnen Sachverhalten produziert wurden. So können die Clips in unterschiedlichsten Zusammenhängen verwendet und kontinuierlich um weitere Themenbereiche erweitert werden.

Exemplarisch sind im Artikel vorab zwei Clips von vorerst über 30 Themenbereichen zu sehen, die im Rahmen von Rechtskundekursen gezeigt werden. Darüber hinaus ist eine Online-Version in Vorbereitung.

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[Bistum Trier, ADFC, ADAC, Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR)] German Road Safety – Verkehrsregeln für Fahrradfahrer in verschiedenen Sprachen – PDFs zum Download, fremdsprachige Apps für Refugees

Ob es die gerade in den Herbst- und Wintermonaten selbstreferentiellen multi-nationalen und multi-kulturellen ‚Vorbilder‘ und inzwischen mit gespendeten Fahrrädern ausgestatteten der Mitgeflüchteten waren, wenig vorbildliche ‚einheimische‘ Studentinnen und Studenten oder die verwirrenden(!) Ampeln (mit grünem Fußgänger und grünem Fahrradpiktogramm) an zusätzlich geschützten Fußgängerüberwegen gerade z.B. im Umfeld der Erstaufnahmestelle (in Trier: Afa Lux) oder die Notwendigkeit, dass AutofahrerINNen ohnehin vor dem einfädeln in den Kreisverkehr am Nells Park (Trier: Afa Dasbachstraße) ohnehin halten müssen? Wie dem auch sei: Es gibt wohl nichts auf der Welt, was trotz vermeintlich eindeutiger (Bild-)Sprache (hier: Fußgänger auf blauem Grund) nicht auch anders interpretiert werden könnte. Noch ehe die einheimische Bürgerschaft durch gelebtes Vorbild mit dem Startschuß zu ‚Saar Pedal‘ und ‚Happy Mosel‘ es vorbildlich vorfahren konnte, kam es am Freitag zu einem schweren Unfall einer Neubürgerin auf einem FUSSGÄNGERÜBERWEG radelnd und einer Alt-Bürgerin in ihrem Wagen, wohlbehütet. Die Neubürgerin, die neue Freiheit wohl genießend nicht mal mehr ein Kopftuch tragend, geschweige denn einen schützenden Helm vom Auto angefahren, überschlug sich und zerschlug beim Aufprall die Frontscheibe des PKW, kam mit Gehirnerschütterung und weiteren nicht unerheblichen Verletzungen – Glück im Unglück – ins nahe gelegene Krankenhaus. Unter dem Eindruck dieses (örtlichen) gegebenen Anlasses stelle ich hier – sowohl als Tagesbeitrag als auch als Materialien SPECIAL – (z.T. nochmals) alle zur Zeit verfügbaren bzw. angekündigten Materialien (PDF-Dateien zum Abspeichern und Ausdrucken)und Apps der Hauptprotagonisten (Bistum Trier, ADAC, ADFC, Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR)) nochmals ein, damit nun wirklich bei jeder Anlaufstelle für Refugees, also in jedem Ausländeramt, Welcome Café, Büro des Migrantenbeirats, Heim für unbegleitete jugendliche Flüchtlinge,, etc., wenn schon nicht als Hand-Out, dann wenigstens als HANG-Out zur Kenntnisnahme und Verinnerlichung. Ich erinnere dabei ausdrücklich an das Urteil des Landgerichts Frankenthal http://verbraucherrecht.wirblogger.de/2010/12/09/lg-frankenthal2-s-19310wer-radfahrenderweise-einen-fusgangeruberweg-uberquert-wird-vom-schutzbereich-eines-fusgangeruberweges-nicht-erfasst/ von 2010 Urteil vom 24.11.2010 (2 S 193/10), das extra offen ließ, dass durchaus im Einzelfall die Fahrradfahrerin (statt Fahrradschieberin) die Alleinschuld treffen kann, sie somit nicht nur durch 50:50-Regelung auf ihren eigenen Gesundheitsschäden/-kosten sitzenbleiben kann, sondern durchaus für Schäden am ‚gegnerischen‘ Fahrzeug bzw. für (bleibende) gesundheitliche Schäden und Beeinträchtigungen in die Haftung genommen werden kann.

Der Pressesprecher des LG Frankenthal (S. 24) seinerzeit: „Ich möchte auf das Urteil deshalb aufmerksam machen, weil es eine weit verbreitete und ständig zu beobachtende Unsitte ist, dass Radfahrer Fußgängerüberwege radfahrend (nicht schiebend) benutzen und glauben, dabei auch noch im Recht zu sein. Auf diese weit verbreitete rechtliche Fehleinschätzung sollte daher in der Öffentlichkeit einmal wieder hingewiesen werden, wofür ich das Urteil zum Anlass nehme. Radfahrer haben unabhängig von ihrer Fahrgeschwindigkeit anders als Fußgänger auf einem Zebrastreifen keinen Vorrang. Vielmehr müssen sie absteigen und das Fahrrad schieben. Wollen sie radfahrend den Fußgängerüberweg überqueren, sind sie gegenüber dem Kraftverkehr wartepflichtig.“

[An die hämischen Bemerkungen von interessierter Seite über mangelhafte Integration und Respektierung hiesiger (Verkehrs-)Regeln – wenn auch zum eigenen (Gesundheits-)Schaden – wollen wir erst gar nicht denken.]

KG Berlin SVR 2005 Heft 9, 345
1. Auch Radfahrer dürfen einen Fußgängerüberweg benutzen.
2. Steigt der Radfahrer ab und überquert er den Fußgängerüberweg, indem er mit einem Fuß auf der Pedale „rollert“, genießt er das Vorrangrecht des § 26 StVO.
OLG Düsseldorf
Auch Radfahrer genießen grundsätzlich auf Fußgängerüberwegen den Vorrang gegenüber dem fließenden Verkehr, sofern für diesen trotz der Geschwindigkeit des Radfahrers rechtzeitig erkennbar ist, daß der Radfahrer die Fahrbahn auf dem Fußgängerüberweg überqueren will.“

Auch hier gilt natürlich der alte (weltweite) Rechtsgrundsatz: „Unkenntnis schützt vor Strafe nicht!“ (Insoweit wird am Ende des Beitrages auch noch auf die vielfältigen Materialien und Apps verwiesen, über die sich aus Deutschland kommende Auslandsurlauber tunlichst vor Reiseantritt (andere Regeln, Promillegrenzen, Strafen und Strafhöhen!) kundig machen sollten. (siehe ganz unten)

Informationsmaterial zum Download

medium_Verkehrssicheres_Fahrrad_72_dpihttp://www.germanroadsafety.de/#app

Verkehrsregeln für Fahrradfahrer in verschiedenen Sprachen

Damit sich Flüchtlinge mit dem Fahrrad im Verkehr besser zurecht finden, finden Sie hier die wichtigsten Verkehrsregeln für Fahrradfahrer in Deutschland in verschiedenen Sprachen. Zum Weiterleiten, Ausdrucken, Verteilen …

Hinweis: um die Dateien in Broschürenform drucken zu können, müssen diese zunächst abgespeichert werden.

Radfahren und Verkehrsregeln für Alle

22.10.15
Kategorie: Aktuelles

Bildquelle: ADFC Mönchengladbach/IDFotowerkstatt

Im Rahmen der ADFC Flüchtlingsarbeit, die zum größten Teil im Radfahrschulbereich stattfindet, wurden die wichtigsten Regeln im deutschen Straßenverkehr für Radfahrer zusammengestellt und in mehrere Zielsprachen übersetzt. Entstanden sind bisher sechs Faltblattversionen, die inzwischen das Interesse vieler Städte und Gemeinden geweckt haben.

Die Basisarbeit stammt von der Arbeitsgruppe Asyl des ADFC München. Sie erarbeitete die ersten fünf Sprachversionen Arabisch, Deutsch, Englisch, Farsi und Französisch und stellte diese zur Verfügung. Für den ADFC Mönchengladbach erarbeitete daraufhin Peter Beckers mit Unterstützung eines Flüchtlings eine weitere, sechste Fassung in albanischer Sprache. Die ADFC-Ortsgruppen in Düsseldorf und dem Rhein-Kreis Neuss haben sich beteiligt und einen Teil der druckfrischen Faltblätter übernommen.

Mehr Informationen zur Arbeitsgruppe Asyl des ADFC München

Mehr Informationen zur Initiative des ADFC Mönchengladbach

Download der Faltblätter:

Flyer Verkehrsregeln

Albanisch Französisch
Arabisch Italienisch
Deutsch Russisch
Englisch Spanisch
Farsi Tigrinja

German Road Safety: DVR koordiniert Verkehrssicherheitsarbeit für Flüchtlinge und Zugewanderte

Mehrsprachige Internetseite, Smartphone-App und Printmedien in Vorbereitung

Bonn – Das Thema Flüchtlinge beschäftigt bundesweit auch die Akteure in der Verkehrssicherheitsarbeit. Viele Verkehrsregeln in Deutschland sind für die ankommenden Menschen neu oder bestimmte Situationen im Straßenverkehr gestalten sich anders als im Herkunftsland. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) entwickelt deshalb mit Unterstützung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zwei Printmedien sowie eine Internetseite und eine Smartphone-App unter dem gemeinsamen Titel „German Road Safety“.

Ziel ist es, dass Flüchtlinge die wichtigsten Verkehrszeichen kennen, elementare Verkehrsregeln anwenden und sich somit sicherer auf Straße, Rad- oder Fußwegen bewegen können. Während die App für Apple iOS und Android die wichtigsten Verkehrsregeln anschaulich näherbringt, wird die Internetseite www.germanroadsafety.de bestehende Angebote von DVR-Mitgliedern zu diesem Thema bündeln und Praxishilfen für Multiplikatoren anbieten.

Bereits jetzt sind dort zwei deutschsprachige Broschüren zum Download hinterlegt, die in Zusammenarbeit mit dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und der Deutschen Verkehrswacht (DVW) entwickelt wurden. Sie illustrieren in leicht verständlicher Sprache die wichtigsten Regeln beim Zufußgehen, Fahrradfahren, Fahren mit dem Pkw oder mit Moped/Motorrad und bei der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Die Broschüren erscheinen ab Frühjahr 2016 auch in den Sprachen Deutsch/Englisch/Arabisch, Deutsch/Farsi beziehungsweise Dari/Paschtu, Deutsch/Französisch/Tigrinisch und Deutsch/Albanisch/Kurdisch und können dann über die Internetseite kostenlos bestellt werden.

Verkehrsregeln für Radfahrer – Download als PDF

German Road Safety

Compact Guide

– traffic rules, advice, information… –

Tools for Activities

– teaching materials, publications, posters… –

Kostenlose App für das Autofahren im EU-Ausland: Übersicht über alle wichtigen Verkehrsregeln für Autofahrer

Eine von der EU-Kommission entwickelte, kostenlose App gibt nun Aufschluss über die jeweiligen Verkehrsregeln, wenn Sie im EU-Ausland auf Urlaubs- oder Geschäftsreise sein sollten. Sie ist für iPad und iPhone, Google Android und Windows Phone verfügbar und steht in 22 Sprachen zum Download bereit.

Verkehrskommissar Siim Kallas erklärte die Idee hinter der App: „Mit dem Auto ins Ausland zu reisen ist so einfach, dass viele Menschen dabei vergessen, dass in der EU unterschiedliche Verkehrsregeln und Verkehrszeichen gelten“

Quelle: http://ec.europa.eu/deutschland/pdf/eu_nachrichten/eu_nachrichten_12_2014web.pdf

App: http://ec.europa.eu/transport/road_safety/going_abroad/index_de.htm

EU-Kommission veröffentlicht App zu Verkehrsregeln

25.06.2014 15:14 Uhr Leo Becker

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Die kostenlose App liefert Informationen zu den verschiedenen Verkehrsvorschriften in europäischen Ländern. Sie ist für iOS, Android und Windows Phone erhältlich.

Länder und Verkehrsregeln in der EU-App
Länder und Verkehrsregeln in der EU-App Vergrößern
Bild: Entwickler

Mit einer eigenen App informiert die Europäische Kommission über die unterschiedlichen Verkehrsregeln der Länder.

Ins Ausland fahren“ liefert unter anderem Informationen zu spezifischen Geschwindigkeitsbegrenzungen, zur Promillegrenze, über die Nutzung des Mobiltelefons am Steuer und zu Plicht-Sicherheitsausrüstungen wie Verbandskasten und Warnwesten.

Auch die Helmpflicht für Motorrad- und Radfahrer wird berücksichtigt. Die App solle damit zur Risikominderung beitragen, betont die EU-Kommission.

Ein integriertes Quiz fragt die Regeln ab und ein Memory-Spiel soll für Unterhaltung auf langen Autofahrten sorgen. Die App ist kostenlos für iOS, Android und Windows Phone erhältlich. (lbe)

Ins Ausland fahren

App der EU mit Verkehrsregeln in Europa

Eine kostenlose App der Europäischen Kommission informiert Autofahrer und Motorradfahrer über Verkehrsregeln in den EU-Ländern. Die App gibt's für Android, iOS und Windows Phone.

Foto: Shutterstock – MarclSchauer

Eine kostenlose App der Europäischen Kommission informiert Autofahrer und Motorradfahrer über Verkehrsregeln in den EU-Ländern. Die App gibt’s für Android, iOS und Windows Phone.

Wie schnell darf man in Frankreich auf Landstraßen fahren? In welchen Ländern gehört ein Feuerlöscher zur notwendigen Sicherheitsausrüstung im Auto? Die kostenlose deutschsprachige App „Ins Ausland fahren“ der Europäischen Kommission informiert Urlauber püntlich zur anstehenden Urlaubssaison über die Verkehrsregeln in den EU-Ländern.

Die App für Android, iOS und Windows Phone informiert über Geschwindigkeitsbegrenzungen, Promillelimits und weiteren Regeln etwa zur Nutzung des Mobiltelefons und welche Sicherheitsausrüstungen wie Warnwesten vorgeschrieben sind.

Kleine Extras: Ein Quiz über die Verkehrsregeln in den einzelnen Ländern sowie ein Memoryspiel.

Download der App „Ins Ausland fahren“

Beachten Sie bei der Android-Version: Die App erfordert zahlreiche Berechtigungen wie den Zugriff auf das Mikrofon und das Abrufen des Telefonstatus.

Übrigens: Sämtliche Verkehrsregeln lassen sich auch direkt auf der Webseite der Europäischen Kommission abrufen.

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[FAZ/FAS] Eritreer in Deutschland – Von wegen Freiheit Bis nach Deutschland reichen die Fesseln des eritreischen Regimes.

Gott/Allah/Jahweh bzw. dem fliegenden Spaghettimonster sei Dank, die FAS/FAZ den Artikel online gestellt:

Eritreer in Deutschland Von wegen Freiheit

Bis nach Deutschland reichen die Fesseln des eritreischen Regimes. Wer hier lebt, der bleibt trotzdem in Geiselhaft. Einblick in eine Parallelwelt.

12.05.2016, von Morten Freidel

Auch im Ausland werden Eritreer vom Regime kontrolliert.

Eritrea beginnt hinter den Gleisen. In der Ottostraße in Frankfurt reihen sich eritreische Bars und Restaurants aneinander, die Türen vergittert, die Fenster verrammelt. Davor stehen Jugendliche und rauchen. Drinnen hocken sie in vernebelten Räumen, trinken Tee mit Zitrone, sprechen über Alltägliches, amüsieren sich. Frei aber sind sie nicht. Denn der lange Arm der Militärdiktatur reicht selbst bis hierhin. Auch in Deutschland stehen Eritreer unter Beobachtung, auch in Deutschland werden sie kontrolliert und schikaniert. Es ist ein blickdichtes System, gut geschützt gegen Neugier von außen. Kaum einer spricht offen darüber. Wer etwas gegen Machthaber Isayas Afewerki oder das Regime sagt, gerät nicht nur selbst in die Schusslinie, sondern muss auch befürchten, dass seine Verwandten in der Heimat verfolgt werden. So schweigen die meisten lieber. Inmitten des Bahnhofsviertels und seiner Zerstreuung hat sich die Angst eingenistet.[weiter>>>>>]

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/eritreer-in-deutschland-von-wegen-freiheit-14220957.html

Flucht aus Eritrea Ein Jahrzehnt lang Grundwehrdienst

Viele der Flüchtlinge, die übers Mittelmeer nach Europa wollen, kommen aus Eritrea, obwohl es dort keinen Hunger und keinen Krieg gibt. Die Menschen fliehen vor dem menschenverachtenden System des Diktators aus dem „Nordkorea Afrikas“.

22.04.2015, von Thomas Scheen, Johannesburg

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/afrika/menschen-verlassen-eritrea-wegen-repressionen-13552343.html

Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema Eritrea

RSS-Feed: http://www.faz.net/rss/aktuell/politik/thema/eritrea

 

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[BzpB BpB Bundeszentrale für politische Bildung] Schriftenreihe (Bd. 1678) Integriert Euch! Plädoyer für ein selbstbewusstes Einwanderungsland

Coverbild Integriert Euch!Neu: Coverbild Integriert Euch!

Schriftenreihe (Bd. 1678)

Integriert Euch!

Plädoyer für ein selbstbewusstes Einwanderungsland

Integration fordert Anstrengungen von denen, die kommen, und denen, die da sind. Manche übersehen dabei, wie erfolgreich die Einwanderung nach Deutschland vielfach verlaufen ist. Annette Treibel schaut auf die zahllosen gelungenen Zuwanderungsgeschichten, beleuchtet aber auch bestehende Problemlagen.

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Inhalt

Integration: Viele fordern sie mehr oder weniger einseitig als Bringschuld der Eingewanderten, andere schieben dem Einwanderungsland die Verantwortung für Integration zu. Beides scheint verkürzt. Oft wird übersehen, dass die Einwanderung nach Deutschland bereits eine lange und erfolgreiche Geschichte hat und es um die Integration der Eingewanderten nach Deutschland besser steht, als manche wahrhaben wollen. Einwanderung hat zudem die gesellschaftlichen und sozialen Hierarchien hierzulande nachhaltig verändert – Wirtschaft und Kultur, Sport und Politik spiegeln wider, dass zahllose Menschen mit einer Zuwanderungsgeschichte in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind. Annette Treibel betrachtet Integration unaufgeregt und mit einem Blick auf die sich wandelnden Strukturen in Deutschland. Sie skizziert Erfolgsgeschichten der Einwanderung ebenso wie bestehende Problemlagen und wirbt dafür, offen mit beidem umzugehen.


Autorin: Annette Treibel, Seiten: 208, Erscheinungsdatum: 09.05.2016, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1678

http://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/227084/integriert-euch

 

 

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